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Der clevere Lebenskünstler


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Drop-Shipping: Ohne Lager viel Gewinn

Wie steigt man am besten in den Handel im Internet ein? Klar, man kauft sich ein eBook, das sich mit der Materie befaßt oder besucht eine Webseite, die sich über das Thema ausläßt, wie man über Nacht reich werden kann. Geht das? Natürlich, wenn man eBooks verkauft, die ebendas behaupten. Deren Autoren gelingt es immer wieder, neue Leser zu finden, die am Ende feststellen müssen: Hier steh' ich nun, ich armer Tor und bin so klug grad wie zuvor. Aber das ist von Goethe und die Autoren dieser Sachbücher sind meistens keine Dichter. Aber wie dann?

Wer den Weg in die berufliche Selbständigkeit einschlägt, möchte sein Unternehmen innerhalb von überschaubarer Zeit möglichst erfolgreich am Markt positionieren und von den Erträgen seiner eigenen Arbeit gut leben können. Im eCommerce stehen die Erfolgschancen für Existenzgründer und angehende Unternehmer im Prinzip sehr gut. Aber auch hier scheitert ein Teil der Unternehmen an Problemen, die vermeidbar wären, wenn man sich von Anfang an für ein optimiertes Konzept entscheiden würde. Angehende Internet-Unternehmer sollten sich daher möglichst frühzeitig mit alternativen Konzepten für ihre Gründung beschäftigen. Eines davon ist das sogenannte Drop-Shipping, auch Streckengeschäft oder Direkthandel genannt.

Von Drop-Shipping spricht man immer dann, wenn der ursprüngliche Lieferant einer Ware, also ein Hersteller, Großhändler oder ein Importeur, den Versand der Produkte im Auftrag und im Namen seiner angeschlossenen Online-Händler direkt an den jeweiligen Endkunden erledigt. Der Händler selber tritt bei diesem Geschäftsmodell nicht in physischen Kontakt mit seiner Verkaufsware.

Daraus ergeben sich Vorteile für einen neuen Händler:

  • Er kann sein Sortiment aufbauen, ohne zuvor selbst die zu verkaufenden Produkte einkaufen zu müssen.
  • Er benötigt nur ein geringes Eigenkapital.
  • Er kann von seinem Lebensmittelpunkt (seiner Wohnung, Garage oder Haus) seinen Versand betreiben.
  • Er muß keine Lagerfläche vorhalten.
  • Er benötigt kein Personal für Versand und Logistik.
  • Er bleibt nicht auf unverkäuflicher Ware sitzen, sondern kann jederzeit sein Sortiment ändern oder ergänzen.

Wenn Ihnen nun die Idee des Drop-Shipping gefällt, wie können Sie am besten prüfen, ob es für Sie infrage kommt und welche Schritte sollten Sie unternehmen, um beginnen zu können?

  • Als Erstes vergessen Sie einmal alles, was Sie bislang über Geldverdienen im eCommerce gelesen haben.
  • Danach wählen Sie sich auf diese Seite ein: http://www.internethandel.de und lesen den Artikel über Drop-Shipping (Leseprobe  anklicken) in der Juli Ausgabe der Zeitschrift Internethandel.de.
  • Dann sehen Sie sich auf dem Webportal www.dropshipping.de um und schauen, welche Lieferanten für Ihr Angebot, das Sie handeln wollen, infrage kommen.

Das Portal unter der Adresse www.DropShipping.de  bietet als wichtigen Download den kostenlosen Ratgeber "DropShipping - Das große Geheimnis im Online-Handel", der in der Tat keine Fragen mehr offenläßt. Vor allem erfährt der interessierte Leser, wie er als Einsteiger in den Online-Handel per DropShipping noch eventuell für ihn vorhandene Risiken und Anfängerfehler verringern kann. Denn wie bei jedem Geschäft gilt auch hier: No risk, no fun. Das gilt selbstverständlich auch für die Auswahl geeigneter Lieferanten.

Der Ein- oder Umsteiger im Online-Handel findet darüber hinaus mit den Experten von www.DropShipping.de ständige Partner fürs (Geschäfts)-Leben. So haben die Mitarbeiter des Portals Deutschlands größte Datenbank für Lieferanten und Produkte im Streckengeschäft aufgebaut und bieten interessierten Händlern im ersten Jahr gegen eine Sonder-Jahresgebühr von 49 Euro (danach 98 Euro) den unbegrenzten Zugang zu allen Daten. Das bedeutet zum Beispiel den Zugriff auf mehr als 2 Millionen Produkte aus allen erdenklichen Konsumbereichen. 

Und nun kommen wir zu etwas ganz Wichtigem. Damit Sie im Internet gefunden werden, benötigen Sie ein eigenes Angebot, das Sie nicht mit kopierten Texten Ihrer zukünftigen Lieferanten erstellen sollten. Und vor allen Dingen setzen Sie Preise fest, die Ihr Angebot für Ihre angepeilte Zielgruppe attraktiv machen. Also billiger als der Wettbewerber? Ja, sind Sie denn der Aldi? Im Gegenteil, Sie sollen Ihre maximale Marge herausholen. Aber wie?

Bis zu 4000 Euro verlangt Apple für sein neues Laptop, doppelt soviel wie die Konkurrenz. Die Nachfrage ist dennoch hoch - nicht trotz sondern wegen des hohen Preises. Denn der macht ein Produkt erst richtig sexy. Und vor allem - es ist von Apple.

Eine Antwort auf die Frage, warum hohe Preise die Nachfrage sogar ankurbeln, beschreibt die Zeitschrift "Wirtschaftswoche" in der Ausgabe 28 / 2012. Im Jahre 1899 schrieb der US-Ökonom Thorstein Veblen in seiner "Theorie der feinen Leute": Bei gewissen Produkten verkehre sich die Logik "steigende Nachfrage bei sinkenden Preisen" ins Gegenteil - je höher der Preis, desto begehrenswerter seien sie. Den Grund dafür sah Veblen im sogenannten Geltungskonsum: Die Kunden wollen durch den Kauf beweisen, daß sie einer gewissen Schicht angehörten. Und Veblens Beobachtung ist heutzutage aktueller denn je. Also vergessen Sie den deutschen Schnäppchen-Instinkt. Gegen die "Geiz-ist-geil-Händler" können Sie ohnehin nicht anstinken.

Um herauszufinden, was gefragt ist, sollten Sie einmal ein größeren Stadtbummel unternehmen. Nicht in der nächsten Klein- sondern in der nächst erreichbaren Großstadt, und dort sollten Sie vor allem einmal die teuren Einkaufsstraßen ablaufen, nach Möglichkeit in Begleitung des anderen Geschlechts. Obwohl dort die Einzelhändler oder Ladenketten sündhafte Quadratmeterpreise berappen müssen, muß sich das Geschäft mit Edelwaren doch lohnen. Nicht umsonst will jeder dieser Händler vertreten sein.

Natürlich sollen Sie nun nicht versuchen, das was Sie gesehen haben zu kopieren. Schließlich werden Sie nur mit einem ureigenen Angebot wirklich Furore und damit das dicke Geld machen.

Ihr nächster Weg führt Sie deshalb zu einem gutsortierten Zeitschriftenladen, und hier ist eine etwas größere Investition fällig. Lassen Sie die Hände von "Heim und Welt" und ähnlichen Qualitätszeitschriften für die niederen Bildungsschichten (an dieser Zielgruppe ist gerade Schlecker gescheitert) sondern kaufen sich Zeitschriften wie "Landlust", "Bio", "Vital, "Fit for fun", "Men's Health", "Playboy", "Essen und Trinken", "H.O.M.E", "GQ", "Vogue", "Madame" und ähnliche. Erkunden Sie auf diese Weise, was derzeit "Up-to-date" ist und welche Trends in Zukunft zu erwarten sind. 

Denken Sie dabei auch an diesen schönen Spruch bei Twitter: "Soll ich Ihnen Ihr neues MacBook einpacken?" - "Nein danke, ich möchte gleich damit angeben."

Und überstürzen Sie nichts, Sie lassen sich nämlich nicht das neueste, schärfste, geilste MLM andrehen, das Sie über Nacht zum Millionär (mindestens) macht, sondern Sie bauen sich Ihre Lebensexistenz auf. Mit Geduld und Spucke fängt man nicht nur eine Mucke - sondern auch die ganz dicken Brummer. Und grüßen Sie mir Biene Maja.