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Staatlicher Vermögensschwund
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Haberkorn Offline
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Beitrag: #1
Staatlicher Vermögensschwund
Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ist das staatliche Nettovermögen, also sämtliche Vermögenswerte abzüglich der staatlichen Schulden, in den vergangenen zwei Jahrzehnten dramatisch geschrumpft. Im Jahr 1991 lag es noch bei 52 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt, 2009 betrug der Anteil nur noch sechs Prozent. Das staatliche Vermögen sei damit nahezu aufgebraucht und stehe künftigen Generationen nicht mehr zur Verfügung. Als Verursacher sieht das Institut Politiker und Investoren, die staatliches Eigentum privatisierten, hinzu komme der Abbau öffentlicher Investitionen.
Im Gegensatz dazu wuchs das private Vermögen den Wirtschaftsforschern zufolge zwischen 1991 bis 2009 dopppelt so stark wie die staatliche Wirtschaftsleistung, wobei es innerhalb der Bevölkerung extrem ungleich verteilt ist. Die reichsten 30 Prozent der deutschen Bevölkerung besitzen mehr als 90 Prozent des Vermögens, was ausschließlich aufgrund der Zins- und Zinseszinsmechanismen zustande kommt.
Gottseidank finden sich immer wieder "engagierte Finanzberater" wie Carstens Maschmeyers AWD, die dafür "sorgen", daß sich große Teile von Vermögen in Luft auflösen.
10.03.2011 10:56
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